Posts tagged ‘fail’

23. Juli 2013

Urheberrecht auf Schnarchen

Ich glaube, ich muss eigentlich nicht mehr erwähnen, dass das Urheberrecht heutzutage einfach nicht mehr aktuell ist und dringendst überarbeitet gehört. Ein gutes Beispiel dafür ist mir gerad eben begegnet:

Auf schleckysilberstein.com fand ich gerade den Artikel „Wie klingt eigentlich ein schnarchendes Küken?“ Ja, das wüsste ich auch gerne. Also doch mal direkt das beigefügte YouTube-Video starten. Aber Moment mal…

"Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Snoring Dormouse nicht mehr verfügbar."

„Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Snoring Dormouse nicht mehr verfügbar.“

Ah ja… Urheberrechtsanspruch… Wurde das Video also geklaut? Keineswegs. Denn wenn man mal nach „Snoring Dormouse“ sucht, findet man (an erster Stelle) dieses Video:

Das Schnarchen einer Haselmaus (oder auch Siebenschläfer) ist also scheinbar urheberrechtlich geschützt. Na dann passt mal lieber auf, dass euch nachts niemand zuhört. Wer weiß, ob die Maus nicht sogar Mitglied bei der GEMA ist?

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25. August 2011

Liebe Versicherung,

warum tust du mir das an? Es hätte so schön sein können.

Ich hätte endlich meine Wohnung fertig gehabt, der Schaden wäre für beide Seiten zufriedenstellend reguliert worden und alle wären glücklich.

Aber erstmal langsam. Was ist eigentlich passiert?

Als ich vorgestern zum Abschluss der Arbeiten in der Küche einen Hängeschrank über dem Herd montieren wollte, fiel mir mein Hammer auf, oder besser gesagt in mein neues Ceranfeld und hinterließ ein nicht geringes Loch. Um jetzt noch damit zu kochen, müsste ich erst puzzlen.

Zu meinem Glück habe ich genau eine Woche zuvor die Hausratversicherung abgeschlossen. Sollte man ja schließlich machen, wenn man ne eigene Wohnung hat. Die nette Dame bei der ich das getan habe, hat mir auch dazu geraten Glas inkl. Ceranfeld zu versichern.

Zu meinem Glück.

Ich durfte also schon nach kurzer Zeit einen Schaden einreichen. War mir zwar unangenehm, aber lässt sich nun mal nicht ändern. Dafür ist eine Versicherung ja da.

Wie mir gesagt wurde, habe ich mich dann auf die Suche nach einem Ceranfeld gemacht. Dabei musste ich feststellen, dass dies als einzelnes Teil teurer ist, als ein komplettes Herdset.

Da bei meinem Möbelhaus das gleiche Herdset aber noch auf Lager lag und dies auch die günstigste Lösung war, fragte ich dich, ob ich dieses Herdset mitnehmen könne. Auch wenn ich dann einen Herd zu viel hätte.

Ich hätte dann zwar den Herd rumstehen gehabt (wo wird man schon einen Herd ohne Ceranfeld los?), aber ich hätte direkt das Ceranfeld austauschen und endlich auch mal kochen können. Und du hättest weniger bezahlen müssen.

Du scheinst mir aber nicht zumuten zu wollen, den Herd in meinen Keller zu bringen. Das ist lieb von dir.

Stattdessen zahlst du jetzt lieber 41,-€ mehr und lässt mich 10 bis 14 Tage auf das extra zu bestellende Ceranfeld warten.

Zum Dank möchte ich dich nun auf eine Pizza einladen. Etwas anderes kann ich dir leider nicht anbieten, da ich ja jetzt erst einmal nichts kochen kann.

Aber die Pizza wirst du ja sicher auch gerne bezahlen wollen. Zahlst ja gerne mehr als notwendig.

In Liebe,

dein c2h5oh

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31. Mai 2011

Ganz schön dreist

Ich dachte gerade ich sehe nicht richtig, als ich zu einem meiner Artikel, der eigentlich mit Musik zu tun hat, diesen Kommentar lesen musste:

Hilfe mein Sohn (15 Jahre alt) hat seit einem Tag Magenprobleme und weichen Stuhl und er ist sehr fiebrig.Ich war mit ihm bisher noch nicht beim Doktor es ist ja “nur” Durchfall, werde aber immer nervöser es könnte ja das EHEC Virus auftreten. Was würdet ihr machen zum Arzt oder direkt ins Krankenhaus?

Zum Glück wurde der direkt als Spam markiert, denn da es wie oben erwähnt in dem Artikel definitiv nicht um Viren o.ä. ging und hinter dem Namen der Schreiberin wie üblich ein Link zu einer gewerblichen Seite steckte, konnte es sich hier nicht um einen ernst gemeinten Kommentar handeln.

Es ist einfach dreist, wenn nicht gar geschmacklos Erkrankungen und Todesfälle auf (oder fast schon unter) Bild-Niveau für Werbung auszunutzen.

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26. Januar 2011

Jaaaa, sicher!

Manche Fragen zu Produkten, die ich über amazon verkaufe sind schon echt geil. Heute kam eine zu „Call of Duty: Black Ops“, welches wohlgemerkt als gebraucht markiert war – was aber an der prinzipiellen Doofheit (oder Dreistigkeit?) der Frage nicht wirklich etwas ändert.

Guten tag,
ich habe eine bitte an sie und wäre ihnen sehr dankbar.

Ich habe selber das Pc Spiel Call of Duty Black Ops und hatte es vor längere zeit deinstalliert,
da ich es nicht mehr gesielt hatte.
Das Pc Spiel lag mit der CD Hülle bei mir in einer Ecke mit mehreren  Computerspielen.
Doch Leider habe ich das Handbuch verloren und benötige deshalb einen CD Key für das Spiel,
um es  wieder zu installieren.

Ich wollte sie deshalb fragen, ob sie  mir den CD Key von ihrem Handbuch
per email zusenden könnten.
Das wäre wirklich sehr nett und ich wäre ihnen sehr dankbar.

Vielen Dank schon mal.

Gruß *******

Ja klar, den Key wird ja auch der ehrliche Käufer des Spiels nicht mehr brauchen! Und wer sich ein wenig mit Steam auskennt weiß, dass man für das Spiel den Key nicht mehr braucht, sobald man es einmal mit einem Steam-Account aktiviert hat.

Nice try! m(

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10. November 2010

Wenn die Gema total durchdreht…

DerWesten.de: Gema will an Martinsliedern verdienen

Und jetzt sagt mir bitte nicht, dass das noch in Ordnung ist und das Lizenzrecht keine Runderneuerung braucht. Demnächst müssen wir noch Gema zahlen, wenn wir beimspazieren Gehen ein Liedchen pfeifen.

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29. Mai 2010

Neue Technik – altes Denken… (gelöst)

Gespräch mit einem Kollegen vor 3 Wochen: „Mein Computer braucht ewig beim Starten, stürzt ständig ab und ist total langsam!“ – „Wie alt ist der denn?“ – „So ca. 10 Jahre. Kannst du da was machen?“ – „Ja, dir einen neuen Computer bauen!“

Schien mir damals ne ganz einfache Sache: Er braucht den nur für’s Büro. Keine Spiele oder so. Also: Nen schicken Office-PC zusammen gestellt. Wenn er den alten schon 10 Jahre behalten hat, dann sollte der nächste auch daraufhin ausgerichtet sein. Also: Power! Nicht zu viel, nicht zu wenig. Preisvorstellung: 200-300€. Tastatur, Monitor & Maus sind vorhanden, können weiterhin genutzt werden. „Auf den Alten muss ich aber auch noch zugreifen können!“ Ok, also einen KVM-Switch dazu. „Und wie komme ich dann mit beiden Computern ins Internet?“ Ok, also auch noch einen Router dazu. Mit W-Lan, weil „vielleicht kaufe ich mir mal einen Laptop“ So weit so gut. Hört sich alles ganz normal an. Um einem Datenverlust durch gecrashte Platte vorzubeugen kommt noch eine zweite Festplatte dazu, die dann via RAID1 gespiegelt wird. Mit SATA geht das ja schnell und einfach. Alles bestellt, letzten Montag habe ich mich dann an’s Aufbauen gemacht. Kleiner Scherz zu Beginn: „Bei meinem Glück habe ich irgendein Teil dabei bestellt das nicht passt.“ Blöder Spruch! Hatte zuerst ein Mainboard mit DDR3 rausgesucht, hab dann aber doch lieber ein anderes genommen – mit DDR2-RAM. #fail! Ok, alles andere soweit fertig gemacht, Neuen RAM bestellt, Freitag geht’s weiter.

Es ist Freitag. Der RAM passt. Windows installieren. „Ich hab bei eBay für 20€ ein XP gekauft“ nuuunjaaaa… Ich guck’s mir mal an, ist ne OEM-Version. Aber die dürfen ja inzwischen auch verkauft werden. Ist ungeöffnet, scheint ok zu sein. Also RAID1 eingerichtet, BIOS eingestellt und CD rein. Festplatten werden auch wunderbar als „eine“ erkannt. Installation startet, läuft zunächst ganz normal ab, doch bein ersten Neustart: Bluescreen! FU**! Ok, andere XP-CD versucht, die RAID1 Einstellung raus genommen, alles hilft nichts. Nächster Versuch: Nur eine Festplatte angeschlossen, Installation läuft gut. Das Ganze auch mit der anderen Platte versucht, läuft auch. Na gut, installier‘ ich es erstmal nur so, vielleicht kann ich das RAID1 noch später einrichten.

Während der Installation richte ich mit meinem Netbook schonmal den Router ein. Woran hab ich vorher nicht gedacht? Der Typ ist (überzeugter) Kunde bei T-Online. („Ich finde es unfair, dass die Telekom das Netzt teuer aufgebaut hat und teuer warten muss, während die anderen Anbieter für gaaaanz wenig Geld das Netzt nutzen dürfen!“ – ohne Worte!) Wie muss ich jetzt die Zugangsdaten in den Router eingeben? Nach langem Suchen und Probieren bin ich endlich (mit Hilfe von @markuman) auf eine mögliche Lösung gestoßen, konnte sie aber noch nicht testen.

Dann geht es darum, wie er demnächst ins Internet geht: „Neee, dauerhaft verbunden sein will ich nicht!“ – „Ok, dann richte ich dir das so ein, dass du nur hier auf der Router-Seite…“ – „Nä! Das ist mir zu kompliziert! Ich will mich wie bisher auch immer dann einwählen können wann ich will – und das ganz einfach, am besten mit der T-Online Software!“ OMFG. Meine Laune ist sowieso schon am Boden und dann auch noch sowas. Er will also etwas neues, schnell laufendes, das aber ganz genau so sein soll, wie ‚früher‘. Also neue Technik mit altem Denken. Bin kurz davor alles hinzuschmeißen.

Montag geht’s weiter… ich hab jetzt schon kein Bock mehr!

//Update:

Ich hab’s geschafft! Der Rechner läuft, der Kollege ist zufrieden, ich bekomme wieder gute Laune.

Nachdem ich die beiden Festplatten mit einem Trick aus der c’t endlich auch nach der Installation noch spiegeln konnte, habe ich den Computer mit den „bestellten“ Programmen ausgerüstet und abgeliefert. Antivieren-Software (natürlich von t-online, natürlich aus einer gelben Schachtel) wollte er noch selber installieren. Kein Ding – normalerweise! Denn t-online hat auf der entsprechenden Downloadseite einen Bug, wodurch die wichtigste Seite (mit den Links) weder im Internet-Explorer, noch im hauseigenen t-online Browser angezeigt werden kann. Allerdings ist ja auf der t-online CD das Nrtn (nein, ich schreibe den Mist nicht aus!) 360 vorhanden. Dass er dieses Paket garnicht gebucht hat, hat er einfach mal ignoriert. Also ruhig druff damit. Nunja… irgendwas muss bei der Installation dermaßen schief gelaufen sein, dass anschließend garnichts mehr lief. Beim Systemstart gab’s massenweise Fehlermeldungen, ich konnte keine Software mehr installieren und das 360 zu deinstallieren ging schon mal gar nicht! Was nun?

Zufällig hatte ich diesmal  – eigentlich um das neue W-Lan zu testen – mein Netbook dabei. Und da ich auf IE und darauf basierende (und noch grausamer zu bedienende [t-online]) Browsern allergisch reagiere, konnte ich nun mal schnell auf Firefox zurück greifen. Rein aus Neugier habe ich deshalb noch einmal die Download-Seite für Nrtn Internet Security aufgerufen – und siehe da: Läuft! Also schnell runtergeladen, versucht zu installieren – geht auch nicht. Bleibt nur noch eins: Neuinstallation!

Also den Rechner wieder eingepackt, diesmal sämtliche zu installierende Software mit genommen (wer weiß was der sonst wieder anstellen würde) und zuhause aufgebaut. In irgendeinem Forum hatte ich bei der vorherigen Fehlersuche zum Bluescreen gelesen, dass man sich eine eigene WinXP-CD mit Treibern erstellen solle. Wusste ich zwar vorher auch, hatte das aber bisher nur genutzt um Programme automatisch einzubinden. An Treiber hatte ich dabei nicht gedacht. Also schnell Nlite geladen und SATA-Treiber, Servicepack etc. zur CD gepackt. Das Raid konnte ich nun schon vor der Installation einrichten und bekam endlich keinen Bluescreen mehr, da XP sich nun die fehlenden Treiber von der CD gezogen hat. (Ein Disketten-Laufwerk hab ich um’s Verrecken nicht auftreiben können und kaufen wollte ich mir für den Mist erst recht keins. Scheiß XP!)

Nun läuft alles super, Programme sind alle drauf, Nrtn auch. Nur eins hatte ich vor der Installation vergessen: Den am USB-Port auf dem Board angeschlossenen Kartenleser abzuklemmen. Naja, nicht weiter schlimm. Hauptfestplatte ist jetzt halt nicht C: sondern H:, aber wenn man’s weiß sollte das kein Ding sein. Die dadurch entstandenen Fehlermeldungen konnte ich auch durch verlegen des auf C: gelisteteten Kartenlesers auf einen anderen Buchstaben beheben.

Wie schon geschrieben sollten die Computer ja nicht immer im Internet sein. Eine Trennung nach Zeit kam aber nicht in Frage, da die Telefon-Software sich bei einem Anruf die Daten des Anrufers aus dem Internet holt. Eine manuelle Einwahl per Klick im Router-Menü kam wegen mangelnder Kenntnis (oder einfacher Unfähigkeit neues zu lernen) auch nicht in Frage. Nach langer Überzeugungsarbeit („das macht sogar meine Mutter so“) konnte ich mich mit dem Vorschlag eine Verknüpfung zur LAN-Verbindung auf den Desktop zu legen, welche einfach (de)aktiviert werden kann, durchgesetzt.

Ein Problem blieb noch: Der neue Rechner sollte auf die Dateien des alten Rechners zugreifen können. An und für sich ne schnell gemachte Sache – wäre XP keine blöde Zicke! Die Verbindung ist hergestellt, Netzwerk ist eingerichtet, Ordner sind freigegeben, ich finde den neuen Rechner auf beiden Computern im Netzwerk – aber den alten nicht. Ok, langsam sinkt meine Laune merklich nach unten. Wohl auch deshalb lässt sich mein Kollege ganz schnell dazu überreden, dass er ja einfach an den alten Rechner wechseln kann und die Dateien von dort aus auf den Neuen in einen extra eingerichteten Zwischenordner schieben kann.

Ach ja, mein Lieblings-Fail zum Schluss: Um beide Rechner mit einem Monitor etc. zu betreiben, haben wir einen Belkin Switch2 bestellt. Sollte ja ganz einfach laufen: Anschließen, Knöpfchen drücken, fertig. Von wegen! Erstes Gerät: Angeschlossen, Knöpfchen gedrückt, geht nicht. Ein Wechsel funktioniert nur durch herausziehen und hinenstecken der Fernbedienung. Zweites Gerät (auf die Schnelle war leider kein Gerät von einem anderen Hersteller zu bekommen): Der gleiche Mist. Google sagt nichts, ich bin sprachlos, Hotline anrufen. Erster Versuch: „1 für technischen Support, 2 für [irgendwas anderes, ähnliches]“, ich nehm die 1. Schöne Musik, alle 3 Minuten unterbrochen von einer der typischen Tonband-Ansagen. Nach 10 Minuten wird das Telefonat automatisch abgebrochen, man solle es doch später noch einmal versuchen. Mache ich, 10 Sekunden später! Diesmal wähle ich – aus reiner Neugier – die 2. Andere schöne Musik, etwas fetziger, gefällt mir besser als die erste. Leider wird sie schon alle 50-60 Sekunden vom Tonband unterbrochen. Ich warte… nach 7 Minuten ist endlich eine (leicht indisch klingende) Stimme zu hören. Ich erkläre das Problem, die Antwort: „Stecken Sie den Stecker der Fernbedienung gaaaaaaanz Fest in das Gerät. Bis es weh tut!“ Ich dachte ich hätte mich verhört, frage nochmal nach, doch er meint das wirklich ernst. Ich stecke und stecke, meine Finger tun wirklich schon weh, als plötzlich: EIN LICHT! Die LED an der Fernbedienung leuchtet! Ich versuche umzuschalten und es funktioniert! Am Ende war also das Gerät gar nicht kaputt, sondern nur falsch konstruiert.

Jetzt bin ich erstmal gespannt, ob und in welcher Form da ein gaaaanz großes Dankeschön von meinem Kollegen kommt. Verdient hätte ich es!

Ach ja, @ Stefan: Danke für die Tipps, ein Diskettenlaufwerk war aber leider nicht vorhanden (wer braucht das schon noch?!) und Idle-Time kam wegen der Telefon-Software leider auch nicht in Frage (funktionierte dann  nicht mehr. Es musste also eine manuelle Trennmöglichkeit her.

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19. Mai 2010

Muslim? Das kann man ändern!

Kostenlose Lutherbibel! Heute zur Mittagszeit direkt vor der Tür der Mensa der HAWK Hildesheim.

Zu Beginn der Aktion steht neben der Tür, vor der sich die beiden (der Rente nicht mehr weit entfernten) Verteiler postiert haben, noch ein großes Banner, auf dem zu lesen ist, was die beiden dort verteilen. Allerdings können so alle damit alle direkt sehen, was einem dort geschenkt werden soll. Dem entsprechend niedrig ist auch die Zahl derer, die das Angebot annehmen. Daher ist das Banner kurz darauf auch schon verschwunden. Die Bibeln werden nun den (Bau- & Holzingenieurs-) Studenten mit den Worten „Der Bauplan für’s Leben“ angeboten. Die Ausbeute ist nun etwas höher.

Die beiden Herren haben wohl mit „Nicht-Gläubigen“ gerechnet und daher so schnell reagiert. Nicht schlecht. Normalerweise braucht die Kirche für Veränderungen doch mindestens Jahre, wohl eher aber Jahrzehnte & Jahrhunderte.
Mit einem haben die zwei aber wohl nicht so ganz gerechnet: Muslimen! Als ein Student die Mensa verlässt und die Bibel mit den Worten „Ich bin Moslem“ freundlich ablehnt, entgegnet ihm einer der beiden „Das kann man ändern.“

Liebe Lutheraner: So gewinnt man keine neuen Anhänger!

23. Februar 2010

Schnäppchen oder Mogelpackung?

Juhu, sie ist da! Meine Wärmeleitpaste!

Und WOW! Was für ne Riesenpackung!

Und das alles für nur 3,99€ inkl. Versand!

Doch so richtig glauben konnte ich das nicht. Und außerdem war ich einfach neugierig wie voll die Tube wirklich ist. Also Etikett ein wenig abgekratzt – und siehe da, die Tube ist richtig voll! ;)

Ok, eine große Packung ist zwar besser zu handhaben als eine kleine, aber hätte ich das Ding im Laden gekauft hätte ich mich doch bei so einer Mogelpackung ziemlich geärgert!

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20. Dezember 2009

Werbung und Realität

So, es ist Sonntag, ich hab heute Nacht lange gearbeitet und daher so gar keine Lust mich irgendwie aktiv um Nahrung zu kümmern. Also: Pizzaservice! Schön praktisch, eben online bestellt und schon kommt feines HappiHappi!

Doch was nehme ich heute? Pizza? Nöö! Pasta? Esse ich sowieso viel zu oft! Ohh, siehe da, ein netter Vorschlag: chicken wrap auf smileys.deGute Idee, sieht lecker aus, sieht viel aus, ist mal was anderes. Also bestellt!

Ok, Lieferung ist da. Ich bekomme eine Alu-Schale, bin kurz verwirrt, aber ok. Am Tisch dann schnell aufgerissen, das Zeuch will warm vernichtet werden! Doch was ich da sehe entspricht nicht im geringsten dem Werbe-Bild! Ich meine, ok, man erwartet ja sowieso, dass das Original nie so gut aussieht, wie in der Werbung, aber DAS:

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