Archive for ‘politisch angehaucht’

3. September 2014

Leserbrief zu „Vom Marktplatz aus kostenlos ins Internet“

Folgender Text ist heute als Leserbrief an die Westfalenpost (WP) in Brilon gegangen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu dem Artikel „Vom Marktplatz aus kostenlos ins Internet“ vom 3. September möchte ich ein paar Anmerkungen machen, denn leider sind die Aussagen des Herrn Mund nicht ganz richtig:
Bisherige Erfahrungen auch in stärker frequentierten Bereichen haben gezeigt, dass Freifunk nicht nur verlässlich, sondern durch die Einspeisung mehrerer Internet-Anbieter sogar ausfallsicherer ist, als eine Lösung, die auf nur einen Anbieter setzt. Bei dem Ausfall des Netzes von UnityMedia vor ein paar Wochen, war das Freifunk-Netz am Steinweg in Arnsberg zum Beispiel ohne spürbare Beeinträchtigungen nutzbar, da hier das Internet auch durch andere Anbieter eingespeist wird.
Zudem frage ich mich, weshalb Herr Mund nur bei einer Providerlösung Marketing-Lösungen sieht. Natürlich ließe sich auch ein Freifunk-Netz im Marketing nutzen. Hierbei gäbe es zudem noch viel weitreichende Möglichkeiten, da neben dem Tourismus auch der offene und soziale Charakter betont werden kann, da Freifunk neben dem kostenlosen Internetzugang auch noch Möglichkeiten, wie ein Bürgerradio oder auch beispielsweise Livestreaming von Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen in Altenheime bietet. Wäre Herr Mund der Einladung zu unserer Infoveranstaltung gefolgt, wüsste er dies auch. Natürlich biete ich an, ihm und der Stadtverwaltung Freifunk noch einmal vorzustellen.
Eine Providerlösung mit Registrierung hätte zudem noch den Nachteil, dass sie anstatt wirklich Sicherheit zu bringen – eine falsche eMail-Adresse ist schnell eingerichtet, eine Prepaid-Karte schnell unter falschem Namen besorgt – lediglich eine Hürde für fremdsprachliche Gäste und technisch weniger versierte Menschen bildet. Schade, wenn die Stadtverwaltung diese Menschen ausschließen möchte.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Otto
Initiator Freifunk Brilon
freifunk-brilon.net

Wer sich weiter über Freifunk informieren möchte, kann dies unter freifunk-brilon.net und freifunk-rheinland.net tun. Vieles wird auch in diesem Interview mit mir aus der WP erklärt: Private Nutzer stellen Internet zur Verfügung

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23. Mai 2014

Was ich bin

Ich bin Brilon-Walder, weil ich hier groß geworden bin, Freunde gefunden habe und eine wundervolle Kindheit verbringen durfte.
Ich bin Briloner, weil ich nun hier wohne und lebe. Und das gerne.
Ich bin Sauerländer, weil ich die großartige Landschaft und die Leute liebe.
Ich bin NRWler, weil wir alle irgendwie jeck sind.
Ich bin deutsch, weil ich das Glück hatte in diesem Land geboren worden zu sein, anstatt in einem Kriegsgebiet oder so aufwachsen zu müssen. Und nur deshalb.
Ich bin Europäer, weil ich die Vielfalt auf diesem kleinen Kontinent liebe.
Ich bin Mensch, und das ist mir am wichtigsten.

29. Dezember 2013

Tu gutes und sprich darüber.

Hamburg, oh du schillernde Stadt.
Ich bin zum ersten mal hier. Wegen eines Konzerts. Und das fasst eigentlich mein musikalisches Jahr 2013 zusammen: Alligatoah! (Ok, etwas Techno war auch dabei.)
Wenn man wie ich zur Großen Freiheit 36 zum Konzert will und nicht (extra) die Nebenstraßen geht, läuft man über die Reeperbahn. Klingt nach Porno, Nutten und Krawalle (die es zum Glück heute nicht gab). Aber wenn man vor Ort ist und nicht „blind“ ist, fällt einem schnell etwas auf: die vielen Obdachlosen.
Gerade als „Dorfkind“ wie mir. Denn in Brilon scheint es entweder keine Obdachlosen zu geben, oder sie sind sehr unauffällig.
Nun sind mir diese Menschen hier aber aufgefallen – und ich hätte nicht ohne schlechtes Gewissen ins (mittelmäßige, aber warme) Hotel gehen können, ohne meine vergleichsweise gute soziale Lage irgendwie nutzen zu können.
Da ich – vor allem als Kind – immer wieder vor „Schnorrern“, „Bettelbanden“ oder anderen, die das Geld entweder nur hätten abgeben müssen oder in Alkohol umgesetzt hätten, gewarnt wurde, wollte ich nicht einfach nen Euro hinschmeissen oder so. Stattdessen wollte ich direkt helfen.
Idee: Kaffee macht/hält warm und jeder (außer mir!) mag Kaffee. Also: In den KFC, nachfragen, welche Getränke-Träger die haben und die mit Kaffee füllen lassen. (Also auch mit Bechern und so…)
So war es mir wirklich ein Leichtes, wenigstens etwas Wärme zu spenden. Es war nicht teuer, aber ich konnte denjenigen ansehen, dass es etwas Freude gebracht hat.

Wer mich genauer kennt, weiß vielleicht, dass ich so was eigentlich lieber einfach so, ohne darüber zu reden machen würde, aber mir kamen dabei 2 Gedanken:
1. Kann es wirklich sein, dass es in Brilon keine Obdachlosen gibt? Und wenn doch (wovon ich eigentlich ausgehe): Wo sind sie und wie kann man ihnen – erst recht in den kalten Monaten – helfen?
2. Macht es auch so: Selbst wenn ihr nicht viel geben könnt, überlegt, wie ihr denen, die noch weniger haben, sinvoll helfen könnt!

Nur schade, dass der Herr, der mich auf dem Hinweg (als ich in Eile war und nur Bargeld hatte) so nett gefragt und mir gute Besserung gewünscht hat, weil ich mir die Nase geputzt hatte, in dem Moment nicht mehr an der gleichen Stelle war. Ich hätte mich gerne bei ihm revanchiert.

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24. September 2013

Ost vs. West: Jetzt zieht auch Bayern mit

2009, Bundestagswahl. Es müsste einer meiner ersten Tweets gewesen sein.

 

Was mir aufgefallen war? Die Wahlbeteiligung. Oder genauer die Verteilung dieser:

Wahlbeteiligung nach Ländern, Bundestagswahl 2009

Wahlbeteiligung nach Ländern, Bundestagswahl 2009

Und was meint ihr, wie sieht es 2013 aus? Nicht viel besser:

Wahlbeteiligung nach Ländern, Bundestagswahl 2013

Wahlbeteiligung nach Ländern, Bundestagswahl 2013

Im Osten hat sich nichts getan und Bayern hat – vermutlich aufgrund der Landtagswahl eine Woche vorher – nachgelassen.

Die Mauer in den Köpfen scheint immer noch nicht ganz eingerissen zu sein.

 

23. September 2013

Hauptsache euch geht’s gut! [explicit language]

Achtung: In diesem Artikel werde ich fluchen. Verfickt nochmal ordentlich fluchen!

„Was macht die Partei, Pirat?“ Blöde Frage. Heute mal wieder öfter gehört. Keine Ahnung, welche Antwort man darauf erwartet. Wie wäre es mit „Gut, alle sind gesund, manche haben Kopfschmerzen von gestern.“ oder „Hat Rücken.“? Ernsthaft, ich bin es leid solche Fragen zu beantworten.

Wenn ihr meine Meinung zum Wahlausgang gestern wissen wollt, dann fragt doch auch danach. Wenn ihr euch nur lustig machen wollt, dann leckt mich am Arsch!

Meine Meinung zu gestern lässt sich so zusammenfassen: Ich kann’s nicht verstehen!

Und dabei geht es mir noch nicht einmal um die 2,2% der Piratenpartei. Klar, ich hätte mehr erwartet und bin alles andere als zufrieden damit – und schon gar nicht erfreut darüber. 2,2% sind definitiv zu wenig. Auch im konservativen Sauerland. Da tut es mir wirklich leid für all diejenigen, die sich Wochen und Monate lang fast jede freie Minute für den Einzug in den Bundestag abgekämpft haben. Jetzt müssen wir bei uns selber schauen, woran es gelegen hat. Wo Fehler gemacht wurden und wie man die vermeiden kann. Ich werde da jetzt keine wilden Beschuldigungen aussprechen. Das übernehmen ja leider schon genug andere. Ich wüsste nur gerne, warum wir im HSK schon wieder nur einen Teil der Werbemittel hatten. Und auch noch viel zu wenige.

Auch für unseren Direktkandidaten Julius tut es mir leid. Er hätte auf jeden Fall mehr als 2,19% verdient gehabt!

Stattdessen habt ihr wieder diesen Sensburg gewählt. Sogar mit noch mehr Stimmen als 2009. Wofür?

Dafür, dass er „den Schützenvogel gerettet“ hat? Ihr glaubt den Scheiß wirklich? Ihr glaubt wirklich, dass rein zufällig zu Beginn des Wahlkampfes vom CDU-geführten Innenministerium eine Richtlinie erlassen wird, die direkt ins Herz der meisten Sauerländer trifft: den Schützenvogel? Und dann kommt der Schwarze Ritter von und zu Sensburg angeritten, steigt von seinem Ross und kämpft mit aller Kraft für unseren Schützenvogel?

Wenn das wirklich nicht als Wahlkampfaktion geplant gewesen sein soll, dann muss die nun ehemalige Regierung ja ein extrem unorganisierter Haufen gewesen sein, bei dem der Innenminister nicht weiß was er tut, wenn er über ein wichtiges Kulturgut einer der Hochburgen der CDU bestimmt. Also Gesetze erlassen will, ohne auch nur irgendwie Ahnung vom Thema zu haben.

Oder wählt ihr ihn für seine homophobe und Menschen verachtende Einstellung?

Ach, es ist bestimmt, weil er ja „Einer von uns“ ist und sich immer total bürgernah zeigt. Schließlich besucht er ja nicht nur diverse Firmen, sondern kann auch gut mit Kindern – aus vertrauenswürdiger Quelle weiß ich, dass er lediglich wenige Minuten, quasi nur für das Foto anwesend war.

Ich könnte echt kotzen. Ist euch wirklich so egal, wer das Hochsauerland im Bundestag vertritt?

Nunja, jetzt habt ihr nicht nur den gewählt, sondern auch die CDU. Warum? Weil sie so schön verfassungskonforme Gesetze macht? Ach nee, wahrscheinlich weil ihr die Wackelpudding-Angie so toll findet. Und damit verbunden der gehaltvolle Wahlkampf der CDU. Ich verstehe es wirklich nicht.

Es müssen wohl die tollen letzten 4 Jahre gewesen sein.

4 Jahre Schwarz-Gelb – eine Erfolgsgeschichte

Mit eurer Stimme für die CDU habt ihr euch also gegen einen Mindestlohn, Gleichberechtigung, Inklusion, freie Bildung und soziale Gerechtigkeit entschieden. Stattdessen habt ihr den Überwachungsstaat und eine Politik für Firmen und gegen Bürger gewählt.

Vermutlich, weil es euch selber ja gut geht damit. Ihr seid nicht auf die Hilfe anderer angewiesen. Euch geht es ja gut.

Ekelhaft!

Da kann man euch fast nur wünschen, dass ihr mal auf Hartz IV angewiesen seid. Oder mit einem Stundenlohn von 4,50€ auskommen müsst. Das kann schneller passieren, als man denkt. Und dann bin ich mal gespannt.

Doch all das ekelt mich nicht einmal halb so viel an, wie 1,3% für die NPD, 0,2% für REP, 4,7% für AfD, 0,2% für pro Deutschland, also 2.779.003 Stimmen für rechte Spacken!

Naja, jetzt ist die Wahl halt gelaufen und es bleibt nur zu hoffen, dass es schon bald neue Wahlen gibt.

Bis dahin werde ich mich endlich mit der Politik beschäftigen, die mir Spaß macht: Kommunalpolitik. Am 25. Mai 2014 werden Kreistage, Stadträte, Gemeinderäte und Bezirksvertretungen gewählt.

Das ist es, was ich machen will. Hier vor Ort etwas bewegen. Selbst wenn es am Ende vielleicht nur dazu reicht, den Menschen Politik etwas näher zu bringen. Durch Transparenz und einen neuen, ehrlichen Politikstil. Und vielleicht kann ich ja noch ein paar Ziele mehr umsetzen.

Und dafür werde ich mir den Arsch aufreißen.

Scheiße verdammt, jetzt erst recht!

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20. September 2013

Ihr könnt mich mal KREUZweise!

Nein nein, keine Angst, alles ist in Ordnung.  Ich möchte euch nichts Böses.

Ich möchte nur eins von euch: Geht wählen!

Am Sonntag (22. September) ist es wieder so weit. Der Bundestag wird gewählt.

Ich könnte euch jetzt erzählen, warum ihr die Piraten wählen solltet. Aber das ist jetzt gar nicht mein Ziel. (Ok, ihr dürft sie natürlich trotzdem gerne wählen… Ach, was sag ich, WÄHLT PIRATEN!!!) Mein Ziel ist viel mehr euch dazu zu bewegen überhaupt wählen zu gehen. Denn nur so kann diese Demokratie funktionieren.

Ihr sagt jetzt bestimmt so was, wie „Ich kann doch eh nichts verändern“ oder „Es gewinnen doch sowieso die falschen“. Tja, da muss ich euch leider sagen, dass das totaler Unsinn ist. Ok, vielleicht gewinnt am Ende die „falsche“ Partei, aber sie wird es erst recht tun, wenn ihr euer Kreuz nicht bei der Partei setzt, die eurer Meinung nach gewinnen soll. Und dabei kommt es auf jede Stimme an. Wenn ihr euch zum Beispiel mal aktuelle Umfragen anseht, dann sind es oftmals nur wenige Prozente Unterschied, die über den Einzug in den Bundestag oder sogar die kommende Regierung entscheiden.

Dann denkt ihr euch vielleicht, dass die „kleine“ Partei, die ihr unterstützen wollt ja eh nicht in den Bundestag kommt, weil sie die 5%-Hürde nicht schaffen. Das mag sein, aber dennoch solltet ihr sie wählen. Denn einerseits bringt jede Stimme, die ihr einer Partei gebt Geld. Das nennt sich Parteienfinanzierung. Mit diesem Geld kann diese Partei dann weiter ihre Arbeit finanzieren und schafft es vielleicht bei der nächsten Wahl in ein Parlament – denn Politik kostet leider viel Geld.

Andererseits kann aber auch genau dieser Gedankengang, dass es eine „verschenkte“ Stimme wäre, dazu führen, dass eure Partei es nicht schafft. Denn so wie ihr denken sicherlich noch viele viele Leute mehr.

Eure Stimme ist also niemals verschenkt.

Doch was ist, wenn ihr gar nicht wisst, wen ihr wählen sollt? Dann empfehle ich euch folgendes: Informiert euch! Fast alle Parteien haben ein Wahlprogramm oder ähnliches. Eine Übersicht aller zur Bundestagswahl 2013 zugelassenen Parteien mit Links zu ihren Programmen findet ihr unter http://www.bundestagswahl-bw.de/parteien1.html

Wahlprogramme sind euch zu lang? Dann probiert doch mal den Wahl-O-Maten! Es gibt da zum einen die offizielle Variante der Bundeszentrale für politische Bildung und zum anderen den – meiner Meinung nach wesentlich übersichtlicheren – „Wahl-Apparat” mit dein gleichen Fragen. Eine weitere Alternative ist wen-waehlen.de

Das sind natürlich jeweils nur Ausschnitte aus den Programmen und Zielen der Parteien, aber es kann euch eine gut Hilfe sein, wenn ihr entweder gar keine Ahnung habt, wen ihr wählen sollt oder ihr eure Meinung, welche Partei für euch die „richtige“ sei überprüfen wollt.

Also runter vom Sofa! 

 

Oder falls euch Musik mehr inspiriert:

 

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23. August 2013

Ich bin raus!

Sorry Leute, aber ich bin raus. Raus aus diesem Wahlkampf. Zumindest erst einmal. Ich muss einfach die Reißleine ziehen.

Warum? Aus Selbstschutz.

Ich merke immer mehr, wie ich alleine bei dem Gedanken an Wahlkampf schlechte Laune bekomme. Und wie ich mich immer weiter da hinein steigere.

Obwohl ich in letzter Zeit immer wieder versucht habe möglichst viel Ausgleich durch Aktivitäten mit Freunden oder Sport zu schaffen, hat es am Ende nur eins bewirkt: mein Kalender wird immer voller und ich schaffe kaum alles auf die Reihe zu bekommen. Dadurch habe ich meist nicht das geschafft, was ich wollte, was mir Spaß gemacht hätte.

Und Spaß ist auch ein wichtiger Faktor. Denn den habe ich auch am Wahlkampf verloren.

Jede freie Minute nutzen, um Dinge von A nach B und später wieder nach A zu fahren, weil sie kurz darauf in C gebraucht werden, sich pausenlos über fehlende, mangelhafte oder verspätete Lieferungen ärgern… das sind nur 2 der Dinge, die mich einfach zu sehr geschlaucht haben in den letzten Tagen und Wochen. Physisch und psychisch.

Das kann ich so nicht mehr.

Aber keine Angst, ich werde mich nicht völlig von meinen Aufgaben als Büropirat zurückziehen. Verwaltung und so werde ich auch weiterhin machen. Aber eben im Hintergrund. Nicht mehr auf der Straße.

So werde ich mich weiter damit herumärgern dürfen, dass wir in unserer Landesgeschäftsstelle noch immer kein Internet haben und auch noch immer kein Vertrag mit einem Stromanbieter unserer Wahl abgeschlossen wurde. Mal sehen, wie oft da noch die Verantwortung innerhalb des Landesvorstands und der Partei hin und her geschoben wird.

Aber ich werde mich nicht mehr damit herumärgern, dass Lieferungen nur sporadisch kommen (auch wenn das wohl irgendwie am Hersteller/Händler liegt). Oder dass NRW meint im Wahlkampf eine Extrawurst machen zu müssen und so unsere ganze Vorarbeit (zum Beispiel Auswahl und Anzahl der Streumittel und Plakate) für die Katz ist.

Ich werde morgen noch einen letzten Infostand in Winterberg machen und anschließend die Materialien wieder zur LGS zurück fahren. Und das erledigen, was ich bereits zugesagt hatte: die Plakatierung in Brilon. Aber dann war es das.

Und dann werde ich mich erst wieder um den Wahlkampf zur Kommunalwahl 2014 kümmern. Denn dann werden wir hier endlich mit unseren eigenen Inhalten punkten können. Und unsere eigene Strategie fahren. Ohne 5 Tage vorher zu erfahren, dass der Wahlkampf-Bus der Partei vorbei kommt und wir uns doch um alles kümmern sollten. Oder mich über den ganzen Rest ärgern.

Es wird einfach Zeit die eigenen Prioritäten wieder richtig zu setzen.

Und vielleicht werden so auch ein paar bisher inaktive Mitglieder wachgerüttelt und helfen zukünftig auch noch mit. Denn wenn die Arbeit durch mehr Leute getragen wird, wird sie auch einfacher.

23. Juli 2013

Urheberrecht auf Schnarchen

Ich glaube, ich muss eigentlich nicht mehr erwähnen, dass das Urheberrecht heutzutage einfach nicht mehr aktuell ist und dringendst überarbeitet gehört. Ein gutes Beispiel dafür ist mir gerad eben begegnet:

Auf schleckysilberstein.com fand ich gerade den Artikel „Wie klingt eigentlich ein schnarchendes Küken?“ Ja, das wüsste ich auch gerne. Also doch mal direkt das beigefügte YouTube-Video starten. Aber Moment mal…

"Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Snoring Dormouse nicht mehr verfügbar."

„Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von Snoring Dormouse nicht mehr verfügbar.“

Ah ja… Urheberrechtsanspruch… Wurde das Video also geklaut? Keineswegs. Denn wenn man mal nach „Snoring Dormouse“ sucht, findet man (an erster Stelle) dieses Video:

Das Schnarchen einer Haselmaus (oder auch Siebenschläfer) ist also scheinbar urheberrechtlich geschützt. Na dann passt mal lieber auf, dass euch nachts niemand zuhört. Wer weiß, ob die Maus nicht sogar Mitglied bei der GEMA ist?

3. Juli 2013

Stell dir mal vor…

Stell dir mal vor, da kommt jemand und erzählt dir, dass dein angeblich bester Freund dir hinterherspioniert, heimlich deine Mails, SMSen und sonstige Nachrichten liest, sich deine privaten Bilder ansieht und all das auch noch abspeichert, um es vielleicht mal gegen dich zu verwenden.
Aber nicht nur, dass er es behauptet. Er kann es sogar beweisen. Schließlich hat er für ihn gearbeitet und so alles direkt miterlebt.
Wahrscheinlich würdest du sagen, dass das Quatsch sei und nicht stimmen könne und den Menschen wegschicken.
Doch er war nicht der erste, der dir das gesagt hat. Und wenn du dir die Beweise ansiehst, wird dir klar, dass es kein Quatsch war. Und noch mehr: Nicht nur du, sondern auch deine anderen Freunde wurden von ihm hintergangen!
Du willst deinen Freund also zur Rede stellen. Doch der blockt ab. Bestreitet alles. Und selbst wenn, es sei ja „nicht so schlimm“.
Dann hörst du, dass dein angeblich bester Freund, diesem „Verräter“ kräftig die Fresse polieren will.
Was würdest du tun?
Würdest du der Person, die deinetwegen ihren sicheren und gut bezahlten Job aufgegeben hat, helfen und beschützen? Oder würdest du dich zwar über die „Spionage“ lautstark empören, aber dann doch weiter machen wie bisher, mit deinem besten Freund einen trinken gehen und so tun als wäre nichts gewesen?

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12. April 2013

#Cyberjoachim

cyberjoachim

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