Archive for ‘musikalisch’

18. November 2012

Water and Wine

Habe ich hier eigentlich schon mal über Musik gebloggt? Ich glaube ganz am Anfang.

Auf jeden Fall gehe ich gerade total steil auf diesen Track: 

I am lost without You, But now I’m lost with You too
How can I know what to do,When what You tell me isn’t True
Learn to Discern, Is what You say
When in my Fury, I turn away
Show me Your Sign, Water and Wine
I need You to be, More than a Voice in me
Show me Your Face, Or at least some Proof of Your Grace
I need You to be, More than a Light in me
At least today…
Hold me closer in my Pain
But You have caused it all the same
Why don’t You Practice what You Preach?
What Good has come of this, the way You Teach?
Learn to Discern
Is what You say
When in my Fury
I turn away
Show me Your Sign
Leave me Alone
Let me be without my hopes
Without my fears
No, don’t leave me, let me
See the Truth
Taste my tears, my bitter tears
Caused by You

Übrigens auch ein gutes Beispiel für GEMA-freie Musik. Und dazu auch noch CC-lizensiert. Von wegen gute Musik gibt es nur für Geld.

5. Juni 2012

Offener Brief an die GEMA

Folgender Text ging soeben per eMail an info-vr@gema.de:

Sehr geehrte Damen und Herren der GEMA,

ich schreibe Ihnen diesen Brief um auf einen massiven Fehler aufmerksam zu machen: Sie kassieren Geld für Arbeit, die weder Sie noch Ihre Mitglieder getan haben!

Doch wie kommt das? Wie in den letzten Tagen vermehrt in Presse und Internet verbreitet wurde, planen Sie in Kürze die Abgaben beim Kauf von Datenträgern an Sie massiv zu erhöhen. Abgaben, die an sich schon in meinen Augen extrem rechtswidrig sind.

Wenn ich das richtig verstehe, erheben Sie diese Abgabe, weil die Möglichkeit bestünde, dass Werke der in Ihrem Verein vertretenen Künstler darauf gespeichert werden könnten. Das ist im Prinzip auch nicht falsch. Also das mit dem Speichern. Allerdings gibt es bei dieser Denkweise (mindestens) 2 wesentliche Fehler:

  1. Sie erheben eine Gebühr, weil etwas geschehen könnte. KÖNNTE. Konjunktiv! Weil etwas möglich ist, muss es noch lange nicht geschehen. Das ist, als würde man verhaftet, sobald man ein Geschäft betritt, weil man dort ja etwas stehlen könnte.
  2. Sie erheben damit automatisch auch eine Gebühr auf Werke von Künstlern, die nicht Teil Ihres Vereins sind. Sie verdienen also Geld mit der Arbeit anderer. Ohne auch nur einen Finger dafür gerührt zu haben.

So verdienen Sie also auch Geld mit meinen Werken!

Beispiel: Ich fotografiere gerne. In der Regel digital. Die dabei entstehenden Werke muss ich ja irgendwo speichern. Ich muss also ein Speichermedium kaufen. Dabei zahle ich oben genannte Gebühren an Sie. Auf der Speicherkarte werden aber niemals Werke von Mitgliedern der GEMA landen. NIEMALS! Das kann ich Ihnen versichern. Sie erheben also Gebühren für MEINE Werke!

Selbst Künstler, die Mitglieder der GEMA sind brauchen Speichermedien. Oder wie soll man sonst bitte zum Beispiel ein selbst erschaffenes Musikstück anderen Menschen zugänglich machen? Nur noch live oder per Stream? (Wobei man selbst für einen Stream Speichermedien benötigt.)

Es wäre doch sehr erfreulich, wenn die GEMA endlich mal wieder im Sinne seiner Mitglieder handeln würde anstatt es ihnen immer schwerer zu machen (z.B. werde selbst Videos, die Künstler selber auf YouTube hochgeladen haben gesperrt) und nur nach neuen Wegen zu suchen die Konsumenten auszubeuten.

Diesen Brief werde ich zusätzlich auf c2h5oh1.wordpress.com veröffentlichen und ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihre Reaktion(en) dort auch veröffentlichen dürfte.

Mit freundlichem Gruß,

Florian Otto

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20. April 2012

Lach doch mal!

Regenbögen für alle!

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13. Februar 2012

The DJ’s Guide to Nightlife

2 Many DJs (Stephen and David Dewaele / Soulwa...

Image via Wikipedia

Ich habe mir mal gedacht, dass The Bartender’s Guide To Nightlife mal eine kleine Ergänzung zu Punkt 14 braucht.

1. Unter gar keinen Umständen wirst du irgendetwas, das dem DJ oder zu den Sachen mit denen er arbeitet gehört anfassen, so lange er es dir nicht ausdrücklich erlaubt. Diese Sachen sind meist recht teuer, empfindlich und/oder mit viel Mühe und Sorgfalt zusammengestellt.
Ebenso wenig wirst du dein Getränk in dir Nähe dieser Sachen bringen. Dein Vodka-RedBull auf dem Mischpult wird nicht nur deinem Portmonee weh tun.
Du wirst auch nicht fragen, ob du „einmal scratchen“ darfst. Niemals!

2. Ein DJ ist keine Jukebox! Du darfst dir in den meisten Fällen ruhig etwas wünschen, jedoch nur, wenn du a) dies freundlich tust, b) es nicht zu häufig tust und c) dein Musikwunsch der musikalischen Ausrichtung des Events entspricht. Erwarte jedoch nicht, dass er jeden deiner Wünsche erfüllen kann. Oder will. Musik kostet Geld und nur weil du zu hause eine 5 Terrabyte große Festplatte mit Musik von 1763 bis nächste Woche von YouTube-Videos geript hast, bedeutet das noch lange nicht, dass der DJ alles haben muss, was du hören willst.

3. Ein DJ ist auch kein wandelndes Musiklexikon. Die meisten zumindest. Nicht jeder kann wissen welches Lied und in welcher Version REM 1987 auf genau dem Konzert, das du besucht hast als erstes gespielt haben.

4. Ein DJ ist kein Hellseher! „Spiel mal die Musik, die meine Kinder hören“ ist daher kein legitimer Wunsch.

5. Bei „Topless DJanes“ gibt es eine Grundregel: Gucken ist erlaubt, anfassen nicht. Und wenn doch, dann bist du wahrscheinlich nicht in der Disco, sondern im Bordell.

6. RTFM! Oder in diesem Fall: lies den verdammten Flyer! Soll heißen: informier dich verdammt nochmal vorher, welche Musik gespielt wird. Wenn dir die Musikrichtung nicht gefällt, geh nicht hin oder leb damit.
Und nerv den DJ gefälligst nicht mit HipHop auf einer Techno-Party!

7. DJs sind in der Regel nicht arrogant, sie sind konzentriert oder genervt. Wenn ein DJ nicht auf dich reagiert oder dir eine schnippische Antwort gibt, hast du entweder etwas ziemlich dämliches gesagt/gefragt oder er hat gerade einfach keine Zeit. Einen verpatzten Übergang bemerkt fast jeder im Raum, ein verspätetes Getränk an der Theke – weil die Servicekraft sich gerade unterhält bzw. eine Frage beantwortet oder ähnliches – dagegen nur wenige.

8. Nur weil ein DJ seine Musik auf einem USB-Medium o.ä. hat, bedeutet das noch lange nicht, dass du dir den mal ausleihen darfst um dir die Musik zu kopieren! (Ja, wirklich erlebt!) Wie gesagt: Musik ist teuer, auch mp3s machen da keine Ausnahme.

9. DJs, die ein vorher aufgenommenes Set im Naddel-Stil als „live“ präsentieren, sind keine DJs und gehören gnadenlos ausgepfiffen! Auch diejenigen, die solche „DJs“ bewusst buchen, sollten sich den ganzen Abend in die Ecke stellen und anschließend die Tanzfläche mit der eigenen Zunge säubern.

 

Diese Liste ist mit Sicherheit noch nicht vollständig. Über eure Erweiterungen würde ich mich daher sehr freuen. Einsendungen bitte an ethan (at ) ethanmusic.de. Beiträge werden auf Wunsch natürlich mit Namen und ggf. Link versehen.
Gruß,
c2h5oh aka. Ethan 

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