Krawallsalat

Eine Nahrungsumstellung kann sehr einfach sein. Oder auch nicht. Nicht nur, dass man alte Gewohnheiten ablegen muss, man muss sich auch ständig neue Kombinationen und Rezepte ausdenken.

Bei den Gewohnheiten kann ich nicht helfen, aber Rezepte kann ich sammeln. Und das versuche ich jetzt.

Zu Beginn habe ich hier den geilsten Salat aller Zeiten:

Krawallsalat

Macht aus dem Staat, Gurkensalat!
Und aus der Polizei, Kartoffelbrei!

Nein, es handelt sich hierbei nicht um das Ergebnis einer 1.Mai-Krawalle, es ist wirklich was zu Essen. :)

Das Rezept habe ich von Banger, im Original stammt es von Walter Kraushaar.

Die Grundlage besteht aus Balsamicoessig, Meersalz, Pfeffer, etwas Flüssigsüßstoff und Kräutern. Gerne auch etwas geraspelten Chili. Das Originalrezept stammt von Walter Kraushaar und heißt „Krawall im Mund“ – Du wirst beim Probieren wissen, warum. Das muss auch so sein, sonst wird der Salat langweilig.
Dazu ein Teelöffel Senf und ein Esslöffel Olivenöl. Eine halbe rote Zwiebel, ein Stück frischen Ingwer nach belieben. Dann eine halbe Birne (Passt super zu der Schärfe!) und 1/3 Päckchen Salzlakenkäse („Feta“ aus Kuhmilch, Schafskäse ist mir zu herb – der leichte von Aldi geht übrigens sehr gut, das oben erwähnte Tofu ist eine Alternative zum Käse).
Dann Tomate, Paprika, Salatgurke… in beliebigen Anteilen. Umrühren, Krawall genießen. Ach ja, im Original kommt noch ordentlich Knoblauch hinzu, den lasse ich im Büro aber aus naheliegenden Gründen weg. An die rohe Zwiebel sollte man sich auch in kleinen Kreis herangewöhnen; anfangs furzt man davon wie ein Berserker (Knoblauch verstärkt den Effekt).
Als Beilage: Eine Scheibe Roggenvollkornbrot (z.b. Pumpernickel) mit Räucherforelle. Hält lange satt, glücklich und zufrieden.

Die Beilage kann man auch direkt mit in den Salat würfeln und sich dazu komische Kommentare der Mitmenschen anhören. Und wie man oben sieht, hatte ich gerade keine Lust auf Forelle, weshalb ich zu Shrimps gegriffen habe.

Salat mit Räuchertofu

Im Prinzip kann man hier wirklich alles mögliche miteinander kombinieren. Tofu und Fisch/Schrimps kann man auch ruhig mal weglassen, geben aber noch einen zusätzlichen Kick.

Ich mache mir hiervon meist eine riesige Schüssel, da es für eine einzige Mahlzeit doch relativ viel Arbeit ist. Allerdings Arbeit, die sich lohnt!

Foto von banger1977 NamensnennungKeine kommerzielle NutzungWeitergabe unter gleichen Bedingungen

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