CeBITchen 2010

So, inzwischen dürften in Hannover alle Gehäuse eingepackt, die abgeschlossenen Verträge sortiert sein und die Messe-Hostessen prügeln sich das Lächeln aus dem Gesicht und strecken die Beine von sich. Da möchte auch ich ein kurzes Fazit zur CeBIT 2010 abgeben.

Wie fasse ich die CeBIT 2010 in einem Wort zusammen? Ganz einfach: Klein!

Nicht nur, dass die Anzahl der Hallen minimiert wurde, auch innerhalb der Hallen merkt man, dass einfach viel weniger Firmen den Weg nach Hannover gemacht haben. Aber dank meiner IG-Metall-Freikarte und meines Semestertickets war der weg für mich kein finanzieller Reinfall.

Im letzten Jahr war ich zum ersten Mal auf der CeBIT. Es war interessant mal zu sehen, wie sich die Firmen dort präsentieren und neue Technik wollte ich auch mal „live“ begutachten anstatt nur davon zu lesen.
Zudem war ich kurz vor der Anschaffung eines Netbooks, weshalb ich mir ein paar Modelle doch mal vor Ort anschauen wollte – was sich auch als sehr gute Sache erwiesen hatte, da ich vor Ort sehen konnte, dass das Netbook, welches ich vorher favorisiert hatte doch nicht so wirklich meinen Qualitätsansprüchen genugte und auch generell nicht der Bringer war, was die Haptik angeht.

In diesem Jahr hatte ich nichts besonderes geplant und konnte daher in Ruhe durch die sehr breit gewordenen Gänge schlendern.
Um dem Kiddie-Terror zu entgehen, welchem wir im letzten Jahr ausgesetzt waren, zu entgehen, beschlossen 2 Freunde und ich nicht wie im letzten Jahr am Sonntag hin zu gehen, sondern – auch weil der Semesterplan es zuließ – schon am Dienstag hinzufahren. Am Sonntag wären wir ja sowieso zu spät gewesen – in diesem Jahr endete die CeBIT schon am Samstag!
Somit hatten wir schön Ruhe und konnten alles ohne Probleme und Geschrei angucken – selbst in der Gaming-Halle (23) waren noch Plätze an den Computern frei.
Was Werbegeschenke angeht muss ich allerdings sagen: Die gibt es wohl nur, wenn man extra nachfragt (was ich generell nicht mache) bzw. ein längeres Gespräch über die Produkte geführt hat. Dank Twitter habe ich jedoch erfahren, dass man dafür am Samstag hätte hingehen müssen. :) Aber gut, das war ja nicht mein Ziel. Und außerdem habe ich als einziger von unserer 3er-Gruppe eine Avira-Fliegenklatsche! Jetzt fehlen nur noch die Fliegen in meiner Wohnung! ;)

Insgesamt gab es jedoch 2 Highlights:
– Zum einen die große Plakatausstellung taiwanesischer und (wenn ich mich nicht irre) chinesischer Studenten – wobei man zum einen mindestens einen ganzen Tag gebraucht hätte sich alle Produkte anzusehen, zum anderen die Studenten, deren Plakat nicht als oberstes hängt ziemlich verloren hatten, da man wegen der großen Menge nicht jeden Stapel durchblättern konnte,
– zum anderen der grandiose… nennen wir ihn mal „Wasserfalldrucker“ der Telekom. WOW!!! Das Ding ist echt klasse! Wir haben dort zu dritt mit mehreren anderen Messebesuchern eine gefühlte halbe Stunde mit offen stehendem Mund gestanden. Das Ding ist echt hypnotisierend! Leider war ich selber nicht in der Lage ein Foto zu schießen, aber bei Frank Martin Lauterwein/onsoftware.com habe ich doch noch ein schönes Bild gefunden:

Fazit: Mit ner Freikarte werde ich bestimmt im nächsten Jahr wieder hingehen, aber hoffentlich kommen dann auch wieder mehr Aussteller.

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